CDU für mehr Anwohnerparken in der Kernstadt

Die CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung und der Ortsverband der Christdemokraten möchten erreichen, dass in der Limburger Kernstadt mehr Anwohnerparkzonen ausgewiesen werden. Dazu soll der Magistrat Straßen(züge) in der Kernstadt auflisten, in denen die Ausdehnung existierender bzw. Ausweisung neuer Anwohnerparkzonen notwendig und rechtlich möglich ist. Einen entsprechenden Antrag haben die Christdemokraten auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Stadtparlamentes setzen lassen.

Hintergrund der CDU-Initiative sei, dass der Parkdruck in der Kernstadt immer weiter zunehme. Das gelte nicht nur für die Innenstadt und die innenstadtnahen Bereiche, sondern auch für weiter außerhalb liegende Teile der Weststadt, der Brückenvorstadt und der Südstadt. Die Nachverdichtung der Wohngebiete in Form des sich immer weiter ausbreitenden mehrgeschossigen Wohnungsbaus sorge ebenso für ein erhöhtes PKW-Aufkommen wie die in der Kernstadt konzentrierte Existenz von Schulen, Arztpraxen und Behörden, die teilweise eine erhebliche Parkplatznachfrage auslösten. Das Ergebnis dieser Entwicklung ist laut Dr. Christopher Dietz, CDU-Fraktionsvorsitzender, nicht hinnehmbar: „Vielen Bewohnern der Kernstadt, die über keine eigene Parkmöglichkeit auf dem eigenen Grundstück verfügen, fällt es zunehmend schwer, nach der Arbeit oder dem Einkaufen einen Parkplatz in zumutbarer Entfernung zu ihrer Wohnung zu finden.“

Anwohnerparkzonen könnten hier Abhilfe schaffen. Wo genau diese notwendig und sinnvoll sind, soll der Magistrat den Stadtverordneten mitteilen. Gleichzeitig möchte der CDU-Ortsverband Limburg-Kernstadt mit den Bürgern in besonders betroffenen Bereichen der Kernstadt ins Gespräch kommen, um deren Perspektive auf das Problem kennenzulernen. Der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Limburg-Kernstadt, Stefan Best, kündigte für die kommenden Monate entsprechende Vor-Ort-Termine und Bürgergespräche an.