Aktuelles CDU Limburg

Memorandum: Gemeinsam die Corona-Krise bewältigen

Memorandum aller in der Limburger Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

• wir, die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung, sind uns gemeinsam darin einig, dass die Corona-Krise für unsere Stadt die größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg darstellt. Daher gilt es, gemeinsam diese Krise anzugehen. Wir sind in Gedanken bei den Erkrankten und vor allem den Angehörigen der Verstorbenen, die der Erkrankung bisher zum Opfer gefallen sind.

• Die Auswirkungen, die mit der Krise einhergehen, stellen uns alle vor massive Herausforderungen. Es gilt, die Gesundheit der Bevölkerung zu sichern und die Funktionsfähigkeit unseres Gesundheitssystems zu bewahren. Dabei müssen wir besonders auf unsere älteren Mitbürger sowie auf Menschen mit Vorerkrankungen achten. Deshalb sind zuletzt Verbote ausgesprochen worden, die das öffentliche Leben, wie wir es seit jeher kennen, praktisch zum Erliegen bringen. Wiewohl diese außergewöhnlich einschneidend sind, bitten wir die Bevölkerung, auch weiterhin solidarisch Verantwortung zu übernehmen: Bitte beachten Sie konsequent die bekannten Einschränkungen und bleiben Sie – nach Möglichkeit – zu Hause.

• Viele Limburger stammen aus Italien und Spanien bzw. haben Vorfahren, die von dort zu uns gekommen sind. Wir fühlen uns in diesen dunklen Tagen deshalb insbesondere mit diesen Ländern sowie unseren französischen Nachbarn eng verbunden, die derzeit so schwer zu leiden haben.

• Ärzte und Pflegekräfte in unseren heimischen Praxen, den Pflegeheimen und unserem Vincenz-Krankenhaus arbeiten gerade in diesen Krisenzeiten einsatzbereit, kompetent und hingebungsvoll. Ihnen, ihren Familien und allen, die im Gesundheits- und Pflegesystem arbeiten und in diesen Tagen Außergewöhnliches leisten, gilt unser herzliches Dankeschön – wir fühlen uns und unsere Angehörigen bei Ihnen sehr gut aufgehoben!

• In unseren Dank schließen wir auch jene Mitbürger ein, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit dafür sorgen, dass auch die nicht-medizinische Infrastruktur (insbesondere in der Lebensmittelversorgung und im Öffentlichen Personennahverkehr etc.) stabil funktionieren kann. Dies gilt gleichermaßen für die Behördenmitarbeiter auf unserer lokalen Kreis- und Stadtebene sowie für Polizei, städtisches Ordnungsamt, Rettungsdienste und Feuerwehr, die unter großem Einsatz den Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung gewährleisten.

• In der Krise zeigen sich Kreativität und gelebte Solidarität. So bilden mittlerweile viele Mitbürger ehrenamtliche Helferkreise, um sich der älteren Bevölkerung anzunehmen und sie – zumeist durch die Erledigung von Besorgungen und Einkäufen – zu unterstützen. Auch ihnen gilt ein großes Dankeschön.

• Während die Kommunalpolitik – als Teil des öffentlichen Lebens – praktisch zum Erliegen gekommen ist, stellt das Personal im heimischen Rathaus sicher, dass die Verwaltung arbeitsfähig ist. Handlungsfähigkeit, gerade im kommunalen Rahmen, bedeutet für die Bürger Funktionsfähigkeit und Verlässlichkeit.

• Wir begrüßen ausdrücklich die vom Deutschen Bundestag sowie dem Hessischen Landtag in schneller Folge und fraktionsübergreifend beschlossenen Hilfspakte, die die erheblichen Auswirkungen der Corona-Krise auf das Wirtschaftsleben abmildern sollen. Es ist unerlässlich, dass neben den gesundheitlichen Folgen der Pandemie auch jene massiven Konsequenzen für unsere Wirtschaft betrachtet werden, die aus dem Erliegen weiter Teile von Handel und Gewerbe entstehen werden.

• Auch die Stadt Limburg kann und muss im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihren Beitrag dazu leisten, die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise abzufedern. Wir unterstützen daher ausdrücklich die bereits getroffenen Maßnahmen des Magistrats zur Stundung und Aussetzung von Gebühren, Beiträgen und kommunalen Steuern. Über dieses hinausgehend, bitten wir – gemeinsam – den Magistrat,
o konkrete Vorschläge für ein zeitlich befristetes Aussetzen der Nutzungsgebühren, insbesondere für die Außenbewirtschaftung der Gastronomie und für die Marktbeschicker, vorzulegen;
o folgendes umzusetzen: Auf Antrag der Steuerpflichtigen sollen bis zum 30. Juni 2020 bereits fällige oder fällig werdende Gewerbesteuerzahlungen zinsfrei gestundet werden, soweit diese Forderungen aufgrund finanzieller Probleme infolge der gegenwärtigen Corona-Krise nicht geleistet werden können. Erlassanträgen soll nach eingehender Prüfung der Erlassbedürftigkeit und Erlasswürdigung und erst nach Ausschöpfung der vorgenannten Stundungsmöglichkeit stattgegeben werden;
o Möglichkeiten des Grundsteuererlasses bzw. der Stundung der Grundsteuer zu prüfen, soweit Antragsteller ihre Erlassgründe auf die Auswirkungen der gegenwärtigen Krise stützen;
o gemeinsam mit den Trägern der heimischen Kindergärten einen Erlass der Elternbeiträge für die Zeit der Schließung vorzubereiten;
o gemeinsam mit dem CityRing und dem Altstadtkreis Überlegungen anzustellen, wie der Einzelhandelsstandort Limburg kurzfristig unterstützt werden kann. So sollen beispielsweise Möglichkeiten gesucht werden, die 2020 ausfallenden verkaufsoffenen Sonntage nachzuholen. Außerdem sollen Veranstaltungen und attraktive Aktionen – auch unter der Woche – entwickelt werden, die wieder Käufer nach Limburg ziehen;
o weitere Maßnahmen – auch im Austausch auch mit der heimischen Industrie- und Handelskammer – zu erarbeiten und vorzustellen, die geeignet sind, unserer heimischen Unternehmenslandschaft befristete Erleichterungen zu verschaffen;
o bis auf weiteres zu jeder Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses einen schriftlichen Sachstandsbericht über die derzeitige Haushaltslage vorzulegen. Dieser soll neben der Entwicklung der aktuellen Einnahmeseite das konkrete Volumen des sich aus der Umsetzung der in dieser Resolution entstehenden Maßnahmen darstellen.

Gemeinsames verantwortliches Handeln, die solidarische Unterstützung derjenigen, die unsere Hilfe benötigen, das Befolgen der behördlichen Entscheidungen und das sichere Vertrauen, dass wir uns gegenseitig beistehen und helfen – dies alles wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten, diese Krise gemeinsam zu meistern. So kann und wird das Miteinander in unserer schönen Heimatstadt Limburg sogar gestärkt aus diesen schweren Tagen hervorgehen.
Dies verbinden wir gemeinsam mit dem wichtigsten Wunsch: Bitte bleiben Sie gesund!
Für die in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen

Dr. Christopher Dietz CDU-Fraktion
Peter Rompf SPD-Fraktion
Marion Schardt-Sauer, MdL FDP-Fraktion
Dr. Sebastian Schaub – Fraktion Bündnis90/Grüne
Kai-Hagen Maiwald – Sozial-Ökologische Fraktion Limburg

Neues vom Ortsbeirat Innenstadt

Die CDU Fraktion des Ortsbeirates Innenstadt hat am Dienstagabend drei Anträge eingebracht.

Nach dem Ortsbegang mit den Bürgern der Weststadt haben wir Handlungsbedarf gesehen. Es geht dabei um die Parksituation im Rohrweg. Angeregt wurde von uns, dass die Beschilderung tiefer angebracht wird, um den einfahrenden Autofahrern eine bessere Sichtbarkeit zu ermöglichen. Zum weiteren sollen die Markierungen der Anwohnerparkplätze erneuert sowie ein zweites Hinweisschild in der Mitte der Straße aufgestellt werden.

Der zweite Antrag bezog sich auf die Parksituation in der Parkstraße, dem Hahlgartenweg sowie der Johannes-Mechtel-Straße und natürlich den angrenzenden Straßen. Hier fordert die CDU Fraktion die Umsetzung eines Parkverbots für 2,8t sowie das Ausweisen von Anwohnerparkplätzen. Auch das ist ein Resultat der Begehung mit den Bürgern der Weststadt.

Der dritte Antrag behandelt das Problem der Kindergarten-Situation in der Innenstadt. Hier haben wir beantragt, dass ein Waldkindergartenkonzept durch den Magistrat umgesetzt werden soll. Alle Anträge wurden einstimmig vom Ortsbeirat beschlossen und an den Magistrat weitergegeben.

Das wohl schwierigste Thema des Abends war der Neubau des Gebäudes am Zehntenstein auf dem ehemaligen von Fischke Gelände. Viele der Anwohner waren anwesend und mit dem Ortsbeirat über dieses Projekt zu sprechen. Ein Ortsbegang des Ortsbeirates am Freitag dem 13. März 2020 sowie ein Ortsbegang mit der CDU Fraktion Kernstadt am darauf folgenden Donnerstag sollen bei der Vermittlung zwischen Magistrat und den Bürgern helfen.

Der Hahlgartenweg wird oft von Lieferwagen zugeparkt, so dass die Anwohner keine Parkplätze mehr finden. Die CDU möchte hier Abhilfe schaffen.

Zukunft der Bibliotheken: Digital oder analog?

„Wird es in Zukunft noch Bücher zum Anfassen geben?“ Diese Frage beschäftigte viele der Teilnehmer der vom CDU-Ortsverband Limburg-Kernstadt organisierten Besichtigung der Diözesanbibliothek. Dr. Stephanie Hartmann, Leiterin der Bibliothek, nahm sich fast zwei Stunden Zeit, um ihren Gästen einen Einblick in die Arbeit einer Spezialbibliothek im Allgemeinen und die der Limburger Diözesanbibliothek im Besonderen zu geben.

Die Besucher erfuhren unter anderem, dass die Diözesanbibliothek kurz nach der Gründung des Bistums Limburg, im Jahr 1829, gegründet wurde. Zu Beginn diente die Bibliothek als „Sammelstelle“ für Buchbestände aus aufgelösten Klöstern oder aus Stiftungen. Eine professionelle Leitung der Bibliothek fand in dieser Zeit nicht statt und die Bibliothek geriet bald in eine mehrere Jahrzehnte andauernde Vergessenheit.

Seit der Fusion dieser alten Bibliothek mit einer neuen Bibliothek im Jahr 2015 besteht die Diözesanbibliothek im Priesterseminar aus zwei Teilen – einem Altbestand und einem Neubestand. Insgesamt umfasst der Bestand rund 90.000 Bücher bzw. Bände. Viele Bände sind aus der Zeit des 16. bis 18. Jahrhundert. Dr. Hartmann zeigte den Besuchern auch einige der Inkunabeldrucke, welche aus der Frühzeit des Buchdrucks stammen. Auch einige der weiteren Exponate faszinierten die Teilnehmer der Führung und regten zur Diskussion an.

Die Bibliothek hat begonnen, Bücher aus ihrem Bestand zu digitalisieren. Allerdings wird diese Aufgabe noch etliche Jahre in Anspruch nehmen. Mit einem Blick in den Lesesaal und das große Rollregallager endete die Besichtigung. Am Ende waren sich fast alle einig – Bücher wird es auch in Zukunft noch analog geben!

Die Leiterin der Diözesanbibliothek Dr. Stephanie Hartmann präsentiert ein Exponat und erläutert ihre Arbeitsweise. Foto: privat

Stefan Laux soll Bürgermeister werden!

„Wir wollen, dass Stefan Laux Bürgermeister wird.“ – Das ist das eindeutige Ergebnis einer gemeinsamen Sitzung von CDU-Vorstand und –Fraktion am heutigen Abend, wie die Christdemokraten per Presseerklärung mitteilen. Einziger Tagesordnungspunkt der Zusammenkunft war die Vorbereitung der Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr.

„Stefan Laux ist in hervorragender Weise für die Aufgabe geeignet. Mit seiner Berufs- und Lebenserfahrung bringt er alle erforderlichen Kompetenzen mit. Als erfolgreicher Schulleiter der Friedrich-Dessauer-Schule hat er mit zahlreichen Projekten gezeigt, dass er innovativ denken und ein Team motivieren und führen kann“, so der CDU-Vorsitzende Christian Wendel. Laux könne unterschiedliche Argumente abwägen, verschiedene Interessen miteinander in Einklang bringen und dann im Sinne der Bürger Entscheidungen für Limburg treffen. Er habe den Willen und die Fähigkeit, neue Ideen aufzunehmen, weiterzuentwickeln und schließlich umzusetzen.

Nach Ansicht der Christdemokraten erfüllt Stefan Laux die Voraussetzungen in nahezu perfekter Weise. Der 50-Jährige sei in der Stadt verwurzelt und vielfältig engagiert. Als Leiter einer berufsbildenden technisch ausgerichteten Schule kenne er aus erster Hand die Herausforderungen des Handwerks und der Industrie; gleichzeitig engagiere er sich im sozialen Bereich (u.a. im Förderverein des Frauenhauses) und kenne als langjähriger Vorsitzender des Eisenbahnersportvereins auch die Sorgen und Nöte der vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen. Laux sei zwar CDU-Mitglied und ein durch und durch politischer Mensch, könne aber als „Seiteneinsteiger“ durch eine neue Sichtweise wertvolle und spannende Impulse in die Limburger Kommunalpolitik einbringen. Diese neue Perspektive sei unabdingbar, wenn man bei den zahlreichen offenen Baustellen der Stadtpolitik endlich weiterkommen wolle. Entsprechend überzeugt zeigten sich die Christdemokraten nach seiner persönlichen Vorstellung heute Abend: „Wir sind einmütig der Meinung, dass Stefan Laux der richtige Mann zur richtigen Zeit für unsere schöne Stadt ist“, fasste CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Dietz die Stimmung unter den Anwesenden zusammen.

Auf große Zustimmung stieß zudem der Plan des Kandidaten, bei der Wahl als Unabhängiger anzutreten. „Ich war, bin und bleibe überzeugter CDUler, möchte aber ein Bürgermeister für alle Limburger sein“, so Laux in seiner Vorstellungsrede. Er werde seine Parteizugehörigkeit im Wahlkampf nicht verschweigen, den Bürgern aber Angebote für die Zukunft der Stadt machen, die unabhängig von Parteiprogrammen und Entscheidungen der Vergangenheit seien. Dazu Laux: „Für mich ist nicht entscheidend, von welcher Person oder Partei eine Idee kommt, sondern nur, ob diese Idee gut oder schlecht ist.“ Gute Ideen wolle er dann im Dialog mit Bürgern und Politikern über alle Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg umsetzen. Daher werde er im Wahlkampf zahlreiche neue Formate anbieten und auf einen breiten und parteiungebundenen Kreis von Freunden und Unterstützern zurückgreifen. „Dieser Wahlkampf soll ganz anders werden als die, die man traditionell kennt – auch dafür stehe ich“, so der Kandidat.

Der heutigen Kandidatenkür vorangegangen waren intensive Gespräche in den vergangenen Wochen und Monaten. Diese Gespräche wurden unter Leitung des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Wendel und des Fraktionsvorsitzenden Dr. Dietz, im Auftrag von Partei und Fraktion geführt. Stefan Laux habe sich aufgrund seiner Kompetenz, Erfahrung und Persönlichkeit schnell als Favorit herauskristallisiert. „Die Fraktion unterstützt die Kandidatur von Stefan ausdrücklich. Er bringt nicht nur viele Talente und den Willen mit, einen engagierten Wahlkampf zu führen, sondern verfügt auch über die menschlichen Qualitäten, ein prima Stadtoberhaupt zu werden. Dafür werden wir gemeinsam hart arbeiten, und darauf freuen wir uns bereits jetzt“, betonte abschließend auch der Fraktionsvorsitzende, Dr. Dietz.

Zur Person:

Stefan Laux ist 50 Jahre alt, verheiratet und Vater dreier erwachsener Kinder. Er ist gelernter Tischler und Berufsschullehrer für katholischer Religion sowie Bau-/Holztechnik. Seit 2012 leitet er die Friedrich-Dessauer-Schule. Laux ist in der Brückenvorstadt aufgewachsen und hat die Leo-Sternberg-Schule, die Tilemannschule und die Adolf-Reichwein-Schule besucht. Er wohnt in der Weststadt und engagiert sich in zahlreichen Vereinen und Initiativen. Sein Engagement erstreckt sich vom Sport (er ist Vorsitzender des Eisenbahnersportvereins) über die Berufsbildung bis zum sozialen Bereich (Frauenhaus, Entwicklungshilfe, „Leben nachTschernobyl”).

Bürgermeisterkandidat Stefan Laux

Anwohnerparken im Bereich Rohrweg/Hahlgartenweg

Heute fand ein Bürgergespräch der CDU Limburg-Kernstadt mit zahlreichen Anwohnern des Bereiches Rohrweg/Hahlgartenweg/Johannes-Mechtel-Straße statt. Insbesondere die Park- und Verkehrssituation macht den Anwohnern zu schaffen. Stadtrat Stefan Best, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes, nahm die vielen konstruktiven Anregungen der Bürger auf. Ziel sind kurzfristig wirksame Maßnahmen, die möglichst schnell umgesetzt werden können.

Die zahlreich erschienenen Anwohner hatten viele konstruktive Ideen zum Ortstermin mit der CDU mitgebracht.

 

Ortebegang & Yannik Schwander: Veranstaltungshinweise der CDU Limburg Kernstadt

In den nächsten zwei Monaten stehen zwei Veranstaltungen des Ortsverbandes Limburg Kernstadt an.
Am Samstag, den 15.02.2020, steht ein Ortsbegang (Treffpunkt Ecke Diezer Straße/Rohrweg) rund um die Parkstraße an. Gemeinsam mit Anwohnern und allen Interessierten soll über die Themen Mobilität, Anwohnerparken und Innenstadtbegrünung diskutiert werden.
Am Donnerstag, den 05.03.2020, ist Yannick Schwander, Stellvertretender Landesvorsitzender der JU Hessen und Ortsvorsteher in seinem Heimatstadtteil in Frankfurt, in Limburg zu Gast. Im Restaurant La Strada wird mit ihm über das Thema “Ortsbeiräte stärken” diskutiert werden, wobei Yannick Schwander auch über seine eigenen Erfahrungen als Ortsvorsteher berichten wird.
Zu beiden Veranstaltungen herzliche Einladung.

Trauer um Bernd Kremer

Der CDU Ortsverband trauert um seine gute Seele Bernd Kremer, der am 27.11.2019  im Alter von 67 Jahren  an den Folgen eines schweren Sturzes viel zu früh verstorben ist. Er hinterlässt seine Frau Gabi und zwei erwachsene Kinder und viele ebenso tief erschütterte Freunde und Weggefährten.

Bernd trat 1976 in die CDU ein. Für ihn war es schon immer ein Herzensanliegen, sich für seine Heimat und seine Mitmenschen einzusetzen. Wo Not am Mann war, war Bernd zur Stelle. Wer mit Bernd zu tun hatte, schätzte immer seine ruhige und besonnene Art. Der ausgewiesene Finanzexperte stellte sein bei der Kreissparkasse Limburg erworbene Wissen immer wieder gerne zur Verfügung, um unseren Heimatort Eschhofen mit Mühlen nachhaltig weiterzuentwickeln. Besonders hervorzuheben ist sein Engagement bei der Verwirklichung unseres schönen Bürgerhauses, welches gerade in einer Zeit angestoßen wurde, als die Finanzmittel der Stadt  knapp waren und es Leute brauchte, die durch Verlässlichkeit und Verbindlichkeit an den entscheidenden Stellen überzeugen konnten. Bernd war einer davon und er wusste immer, nichts fällt einfach vom Himmel. Man muss was dafür machen und er machte einfach. Ebenso die Weiterentwicklung unserer Sportstätten sind mit sein Verdienst.  Immer engagiert für sein Eschhofen und immer für seine CDU. Ihm eigen war eine ausgesprochene Zuverlässigkeit mit dem Sinn für das Machbare. Seine bescheidene Art verschaffte ihm größte Anerkennung über alle Parteigrenzen hinweg und bei den Bürgerinnen und Bürgern. Zuletzt war Bernd seit 2016 Mitglied des Magistrates der Kreisstadt Limburg    a. d. Lahn und somit als Stadtrat Teil der fünfzehnköpfigen Stadtregierung.

Kommunalpolitisches Engagement

1976                 Eintritt in die CDU

1994  bis 2016  Mitglied im Ortsbeirat, davon lange Jahre bis 2016 Fraktionssprecher

Ab 2013           Schatzmeister des CDU Stadtverbandes Limburg

Ab 2014           Eintritt in die Seniorenunion

2016 – heute    Stadtrat

2016 – heute    Vorstandsmitglied des ökumenischen Vereins Eschhofen e.V

Wir verlieren mit Bernd einen  Menschen, einen Freund, der mit seinem ehrenamtlichen Engagement uns allen als großes Vorbild in Erinnerung bleiben wird. Unser Mitgefühl gilt seinen Hinterbliebenen

Für den Vorstand

Martina Deißenroth 1. Vorsitzende

Manuel Barfuss        2. Vorsitzender

 

CDU Limburg-Kernstadt hat neuen Vorstand

Stefan Best bleibt Vorsitzender der CDU Limburg-Kernstadt. Einstimmig bestätigten die Mitglieder den 43-jährigen Diplom-Kaufmann dieser Tage in seinem Amt. Best zog ein gemischtes Fazit der vergangenen beiden Geschäftsjahre. „Die Ergebnisse sowohl bei der Landtags- und Landratswahl 2018 als auch der diesjährigen Europawahl waren nicht zufriedenstellend. Auch das Ergebnis in der Limburger Kernstadt hat unter diesem Trend gelitten“, stellt Best fest. Gleichwohl zeigt er sich zufrieden, daß die CDU mit Michael Köberle weiterhin den Landrat stelle. „Das Engagement der Mitglieder gerade im Wahlkampf 2018 war herausragend“, so der neue und alte Vorsitzende.

Best verwies auf die vielen Aktivitäten der Limburger CDU in den letzten Jahren. Er nannte hier neben den Unternehmensbesuchen auch die Termine vor Ort, bspw. im Römer 2-4-6 oder Stadtarchiv. Das wichtigste Thema der letzten Zeit ist natürlich der Neumarkt. „Limburg braucht den neuen Neumarkt! Wir brauchen eine attraktive Innenstadt und ein Konzept um dem Leerstand in der Grabenstraße zu begegnen“, so Best. In seinem Rechenschaftsbericht gab sich der Vorsitzende bei dem Thema Neumarkt durchaus selbstkritisch, was die Kommunikation betraf. „Hier können und müssen wir besser werden“, stellte Best fest.

Auf zahlreiche Veranstaltungen bei denen die vielen Mandatsträger der Kernstadt CDU für Anregungen, Vorschläge sowie Kritik zur Verfügung stehen ging Stefan Best ebenso ein und nannte hier konkret den Ortsbegang zum Thema „Quo vadis Grabenstraße?“, die beiden Stadtführungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten sowie das Stand-Up Paddling Schnuppertraining auf der Lahn. „Wir wollen als CDU die Partei vor Ort sein!“, so Stefan Best.

Auch die übrigen Wahlen fanden an diesem Abend im Restaurant „La Strada“ mit großer Einigkeit statt. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde der stellvertretende Vorsitzende Richard Eisenbach. Regine Eschenweck wurde als neue Schriftführerin gewählt. Die Beisitzer Carsten Becker, Sascha Hippler, Albrecht Kauschat, Dr. Ann-Stephane Schäfer und Sascha Schermert komplettieren den Vorstand. Neuer und alter Mitgliederbeauftragter bleibt Stefan Best.

In dem Schlusswort machte Stefan Best auf den nächsten Ortsbegang in der Weststadt aufmerksam und kündigte für das nächste Jahr eine Bürgerumfrage an, bei der zu unterschiedlichen Kommunalpolitischen Themen Fragebögen verteilt werden sollen.

Der neue Vorstand der CDU Limburg-Kernstadt (v.l.n.r.): Sascha Hippler, Carsten Becker, Sascha Schermert, Regine Eschenweck, Stadtverbandsvorsitzender Christian Wendel, Richard Eisenbach und Stefan Best. Es fehlen Dr. Ann-Stephane Schäfer und Albrecht Kauschat. Foto: Privat

CDU besichtigt Globus

„Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie Globus es schafft, innovative Konzepte neu einzuführen und gleichzeitig den Kundenkontakt in den Vordergrund zu stellen“, bilanzierte CDU-Kernstadt Vorsitzender Stefan Best den Firmenbesuch. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „CDU vor Ort“ besuchte die CDU Limburg das Familienunternehmen mit 300 Angestellten und wurde über zwei Stunden vom Geschäftsführer, Kurt Piroth, durch den Markt geführt.

Den Globus Markt gibt es seit 2013 in Limburg. Seit dieser Zeit hat sich der Markt weiterentwickelt und wird sich auch in Zukunft weiterentwickeln. Herr Piroth führte die CDU durch die hauseigene Bäckerei und Metzgerei und wies hierbei auch auf die Weiterbildungsmaßnahmen von Globus hin. Beeindruckt zeigten sich die Besucher von der großen Auswahl von über 800 Wein- und 200 Whiskysorten. Gerade beim Thema Whisky wird der regionale Bezug zu Limburg, der Stadt der Whisky-Messe, deutlich.

„Scan&Go“ – das neue Verfahren, bei dem der Kunden die Waren direkt beim Einkauf einscannt und dann an der Kasse nur noch bezahlt, wird im Limburger Markt sehr gut angenommen. „Scan&Go funktioniert bei uns im Markt sehr gut“, so Herr Piroth. Dieses Verfahren soll den Einkauf vereinfachen und dem Kunden vor allem Zeit sparen. Der Kunde steht bei Globus im Fokus, was sich auch durch die vielen Auszeichnungen im aktuellen Kundenmonitor 2019 widerspiegelt.

Abgeschlossen wurde die Besichtigung durch einen Gedankenaustausch zu aktuellen Herausforderungen, welche das Internet und geändertes Konsumverhalten mit sich bringen. „In zwanzig Jahren lachen wir vermutlich über die aktuellen Trends – vor zwanzig Jahren konnte sich aber auch niemand vorstellen, was heutzutage mit Smartphones alles möglich ist“, so Stefan Best. Kurt Piroth blickt optimistisch in die Zukunft: „Globus stellt sich diesen Herausforderungen und wir arbeiten ständig an neue Ideen“.

v.l.n.r. Geschäftsführer Kurt Piroth mit Mitgliedern der CDU Limburg vor der hauseigenen Bäckerei

Limburg braucht den neuen Neumarkt!

Die CDU-Stadtverordnetenfraktion spricht sich eindeutig für die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Neugestaltung des Neumarktes aus.

In Zeiten des Onlinehandels kann die Innenstadt nach Auffassung der Limburger CDU nur dann attraktiv bleiben, wenn die Aufenthaltsqualität spürbar gesteigert wird, wenn also die Menschen weiterhin gern in die Innenstadt kommen. Dazu der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Christopher Dietz: „Dabei spielt der neue Neumarkt eine herausgehobene Rolle. Ihn wollen wir zum pulsierenden Herz unserer Stadt machen, wo sich Menschen – ob junge oder alte, Säcker oder Touristen – gerne zusammenfinden. In der Form, in der der Platz jetzt ist, ohne Qualität und Flair, kann er nicht bleiben.“

Wie es in der Mitteilung der Christdemokraten heißt, soll der Neumarkt in Zukunft ein beliebter Platz als Scharnier zwischen Neu- und Altstadt sein, der zum Verweilen einlädt, der über ausreichend Sitzgelegenheiten, spannende Spielmöglichkeiten und ein attraktives Wasserspiel verfügt. Gleichzeitig müssten die Pavillons erneuert werden und eine behindertengerechte WC-Anlage zur Verfügung stehen.

Entscheidend ist für die CDU zudem, dass der Wochenmarkt in seiner bisherigen Form fortbestehe, der Weihnachtsmarkt sich weiterentwickeln könne und die beliebten Feste wie die Summer Games und das Weinfest erhalten blieben. Auch neue Veranstaltungsformen aus dem Kultur- und Freizeitbereich müssten in Zukunft auf dem Neumarkt möglich sein.

Dass die Platanen dem Konzept der Stadtverwaltung zufolge weichen müssen, verteidigt die CDU. Dazu der Ortsverbandsvorsitzende Stefan Best: „Wir ersetzen die 20 Platanen durch 16 besser geeignete Bäume, die dem Neumarkt zukünftig im Sommer ein besseres Mikroklima und einen echten Schattenwurf verschaffen.“ Wollte man den Platanen den für ihr Wachstum notwendigen Platz von rund sechs Metern rund um den Stamm einräumen, müssten erhebliche Flächen entsiegelt werden. In der Konsequenz bedeutete dies, unüberbrückbare Nutzungs- und Platzkonflikte zu erzeugen: Die beliebten Festivitäten auf dem Neumarkt müssten zwangsläufig deutlich verkleinert werden, und attraktive neue Veranstaltungen mit einem gewissen Platzbedarf könnten erst gar nicht ins Programm genommen werden.

Eine dringende Erneuerung benötigt nach Angaben der CDU auch die Veranstaltungstechnik, die noch auf dem Stand der 1970er Jahre ist. Sie muss anlässlich der Events aufwändig ergänzt werden, denn weder die Strom- noch die Wasserversorgung seien ausreichend dimensioniert. Dies koste – und zwar jedes Mal, wenn Wochenmarkt, Weinfest, Summer Games und der Christkindlmarkt anstehen – Zeit und viel Geld. Eine wirkliche moderne Veranstaltungstechnik mit entsprechenden unterirdischen Kabelkanälen zu installieren, verhindere aber das Wurzelwerk der Platanen. Dies sei ein weiterer Grund, den bisherigen Baumbestand durch besser geeignete Bäume zu ersetzen.

Dr. Dietz und Best abschließend: „Momentan geht es Limburg noch vergleichsweise gut. Damit dies so bleibt, muss die Kommunalpolitik ihrer Verantwortung nachkommen und unsere Innenstadt endlich mit einem neuen Neumarkt aufwerten. Wir möchten, dass sich die Menschen im Herzen Limburgs wohlfühlen – außerdem brauchen unser Einzelhandel und die Gastronomie einen regen Publikumsverkehr, um die nötigen Einnahmen zu erzielen. Nach mehr als acht Jahren des Diskutierens und Planens haben die Bürger ein Anrecht, dass nun endlich entschieden und umgesetzt wird.“