Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einverstanden

Aktuelles vom CDU Stadtverband Limburg

CDU Stadtvorstand startet in spannendes Geschäftsjahr

In Offheim hat sich am vergangenen Donnerstag der neu gewählte CDU Stadtvorstand konstituiert. Der Vorsitzende Christian Wendel gab dabei einen Ausblick auf das anstehende Jahr. Anwesend waren neben den gewählten Mitgliedern des Vorstandes auch der Erste Stadtrat Michael Stanke und die CDU-Ortsverbandsvorsitzenden.

Abgesehen von den Vorbereitungen auf die Kommunalwahl 2021 sind inhaltliche Arbeit im Bereich des Limburger Stadtpolitik und mehrere Veranstaltungen auf dem Plan. Highlights sind der Neujahrsempfang am 7. Februar (welcher im Bürgerhaus in Lindenholzhausen ausgerichtet wird) auf welchem Ehrengast Friedrich Merz, Vizepräsident des CDU-Wirtschaftsrates, persöhnlich über die Bundespolitik referieren wird und die Konferenz zum Thema “Limburg 2030” Ende Januar. In den 4 Foren Innenstadtstärkung, Leben, Arbeiten & Wohnen und Mobilität sollen Gründzug des Kommunalwahlprogramms 2021 in lebendiger Diskussionsatmosphäre erarbeitet werden.

Des Weiteren setzt die CDU Limburg nun verstärkt auf digitale Medien und ist nun auch auf Instagram, wo sie bereits 195 Follower erreicht hat, unter Instagram.com/cdulimburg zu erreichen. Dort wird es regelmäßig Neuigkeiten über die Arbeit der Limburger CDU-Verbände und Vereinigungen geben.

 

Junge Union Limburg wählt neuen Vorstand und blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Die Jungen Union (JU) Limburg hielt am 21.12.2019 ihre Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen ab. Der bisherige Vorsitzende Nils Josef Hofmann wurde einstimmig im Amt bestätigt. Den Vorstand komplettieren Tobias Laßmann und Johannes Wilms (stellvertretende Vorsitzende), Jonathan Burggraf (Geschäftsführer), Joshuar Zabel (Schatzmeister), Carsten Becker (Schriftführer), Samet Gülen (Pressesprecher), sowie Niklas Böhme, Leonhard Höhler, Gabriel Theis und Fabian Laßmann als Beisitzer. 

 

„Es war ein erfolgreiches Jahr“, so der neue JU-Vorsitzende Nils Josef Hofmann zur Begrüßung der Mitglieder und Gäste in den Räumlichkeiten der Albert Weil AG in Offheim. Dies konnte er dann auch mit seinem Rechenschaftsbericht belegen. Die JU schaue auf ein spannendes Jahr zurück. Insbesondere die Klausurtagung in Kärnten, bei der sich die Teilnehmer zurückbeziehend auf ihre politischen Ziele gemeinsame Werte abfassten, betonte Hofmann in seiner Rede. Individuelle Freiheit, Nachhaltigkeit und Ordnung seien am Ende des Tages als besonders wichtige Werte für die jungen Mitglieder erkennbar geworden. Außerdem lobte Hofmann den engen Zusammenhalt des Stadtverbandes und die Arbeit der Schüler Union Limburg-Weilburg. 

Des Weiteren wolle die JU Limburg digitaler werden. „JU goes digital!“ laute das Motto für dieses Jahr. Das Thema Digitalisierung stehe ganz oben auf der Agenda und diverse Veranstaltungen, wie z. B. ein Digitalisierungsworkshop, seien in Planung. 

Die Kommunalwahlen in Hessen im Frühjahr 2021 seien ebenfalls eine besondere Angelegenheit für die JU Limburg, zumal sie eine Verjüngung in der Kommunalpolitik beabsichtige. 

 

Unter den Gästen war auch der heimische Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch (CDU) und berichtete über die aktuellen politischen Diskussionen in der Bundeshauptstadt. Themen wie die Finanztransaktionssteuer, der Schuldenerlass für Kommunen und die turbulente Lage in Hongkong regten zu Diskussionen an.

Landestag der Schüler Union Hessen wird 2020 in Limburg stattfinden

Im April 2020 wird der Landestag der Schüler Union Hessen nach Limburg kommen. Der Limburg-Weilburger Kreisverband setzte sich im hessischen Landesvorstand mit seiner Bewerbung durch. “Es ist uns eine große Freude, den Landestag der Schüler Union Hessen nächstes Jahr in Limburg begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung mit vielen Gästen und Diskussionen”, so der Kreisvorsitzende Carsten Becker. Als Gäste werden unter Anderem Kultusminister Prof. Dr. Lorz, sowie die stellvertretenden CDU-Landesvorsitzenden Patrick Burghardt und Lucia Puttrich kommen. Auch der Bundesvorsitzende der Schüler Union, Finn Wandhoff, sowie die lokalen Abgeordneten Klaus-Peter Willsch MdB und Joachim Veyhelmann MdL werden erwartet.
Neben Neuwahlen des Landesvorstandes wird mit den Gästen über die Themen “Digitalisierung in der Bildung” und “Der Bildungsföderalismus in Konkurrenz zu zentralistischen Bildungsinitiativen” diskutiert. Statt traditioneller Reden wird hierbei auf ein Diskussionsformat gesetzt, bei dem mehrere Gäste gemeinsam auf der Bühne sind und sowohl miteinander diskutieren, als auch sich den Fragen der SU Delegierten stellen werden. Im Anschluss an die Tagung wird es selbstverständlich eine Feier geben und als besonderes Highlight wird eine Führung durch den Limburger Dom angeboten. Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren um für eine denkwürdige Veranstaltung zu sorgen.

Trauer um Bernd Kremer

Der CDU Ortsverband trauert um seine gute Seele Bernd Kremer, der am 27.11.2019  im Alter von 67 Jahren  an den Folgen eines schweren Sturzes viel zu früh verstorben ist. Er hinterlässt seine Frau Gabi und zwei erwachsene Kinder und viele ebenso tief erschütterte Freunde und Weggefährten.

Bernd trat 1976 in die CDU ein. Für ihn war es schon immer ein Herzensanliegen, sich für seine Heimat und seine Mitmenschen einzusetzen. Wo Not am Mann war, war Bernd zur Stelle. Wer mit Bernd zu tun hatte, schätzte immer seine ruhige und besonnene Art. Der ausgewiesene Finanzexperte stellte sein bei der Kreissparkasse Limburg erworbene Wissen immer wieder gerne zur Verfügung, um unseren Heimatort Eschhofen mit Mühlen nachhaltig weiterzuentwickeln. Besonders hervorzuheben ist sein Engagement bei der Verwirklichung unseres schönen Bürgerhauses, welches gerade in einer Zeit angestoßen wurde, als die Finanzmittel der Stadt  knapp waren und es Leute brauchte, die durch Verlässlichkeit und Verbindlichkeit an den entscheidenden Stellen überzeugen konnten. Bernd war einer davon und er wusste immer, nichts fällt einfach vom Himmel. Man muss was dafür machen und er machte einfach. Ebenso die Weiterentwicklung unserer Sportstätten sind mit sein Verdienst.  Immer engagiert für sein Eschhofen und immer für seine CDU. Ihm eigen war eine ausgesprochene Zuverlässigkeit mit dem Sinn für das Machbare. Seine bescheidene Art verschaffte ihm größte Anerkennung über alle Parteigrenzen hinweg und bei den Bürgerinnen und Bürgern. Zuletzt war Bernd seit 2016 Mitglied des Magistrates der Kreisstadt Limburg    a. d. Lahn und somit als Stadtrat Teil der fünfzehnköpfigen Stadtregierung.

Kommunalpolitisches Engagement

1976                 Eintritt in die CDU

1994  bis 2016  Mitglied im Ortsbeirat, davon lange Jahre bis 2016 Fraktionssprecher

Ab 2013           Schatzmeister des CDU Stadtverbandes Limburg

Ab 2014           Eintritt in die Seniorenunion

2016 – heute    Stadtrat

2016 – heute    Vorstandsmitglied des ökumenischen Vereins Eschhofen e.V

Wir verlieren mit Bernd einen  Menschen, einen Freund, der mit seinem ehrenamtlichen Engagement uns allen als großes Vorbild in Erinnerung bleiben wird. Unser Mitgefühl gilt seinen Hinterbliebenen

Für den Vorstand

Martina Deißenroth 1. Vorsitzende

Manuel Barfuss        2. Vorsitzender

 

25 Jahre SeniorenUnion Limburg

Die SeniorenUnion Limburg feiert ihren 25.Geburtstag in der Stadthalle

„Altern macht Mut – machen wir die gewonnen Jahre zu erfüllten Jahren“


CDU Limburg-Kernstadt hat neuen Vorstand

Stefan Best bleibt Vorsitzender der CDU Limburg-Kernstadt. Einstimmig bestätigten die Mitglieder den 43-jährigen Diplom-Kaufmann dieser Tage in seinem Amt. Best zog ein gemischtes Fazit der vergangenen beiden Geschäftsjahre. „Die Ergebnisse sowohl bei der Landtags- und Landratswahl 2018 als auch der diesjährigen Europawahl waren nicht zufriedenstellend. Auch das Ergebnis in der Limburger Kernstadt hat unter diesem Trend gelitten“, stellt Best fest. Gleichwohl zeigt er sich zufrieden, daß die CDU mit Michael Köberle weiterhin den Landrat stelle. „Das Engagement der Mitglieder gerade im Wahlkampf 2018 war herausragend“, so der neue und alte Vorsitzende.

Best verwies auf die vielen Aktivitäten der Limburger CDU in den letzten Jahren. Er nannte hier neben den Unternehmensbesuchen auch die Termine vor Ort, bspw. im Römer 2-4-6 oder Stadtarchiv. Das wichtigste Thema der letzten Zeit ist natürlich der Neumarkt. „Limburg braucht den neuen Neumarkt! Wir brauchen eine attraktive Innenstadt und ein Konzept um dem Leerstand in der Grabenstraße zu begegnen“, so Best. In seinem Rechenschaftsbericht gab sich der Vorsitzende bei dem Thema Neumarkt durchaus selbstkritisch, was die Kommunikation betraf. „Hier können und müssen wir besser werden“, stellte Best fest.

Auf zahlreiche Veranstaltungen bei denen die vielen Mandatsträger der Kernstadt CDU für Anregungen, Vorschläge sowie Kritik zur Verfügung stehen ging Stefan Best ebenso ein und nannte hier konkret den Ortsbegang zum Thema „Quo vadis Grabenstraße?“, die beiden Stadtführungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten sowie das Stand-Up Paddling Schnuppertraining auf der Lahn. „Wir wollen als CDU die Partei vor Ort sein!“, so Stefan Best.

Auch die übrigen Wahlen fanden an diesem Abend im Restaurant „La Strada“ mit großer Einigkeit statt. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde der stellvertretende Vorsitzende Richard Eisenbach. Regine Eschenweck wurde als neue Schriftführerin gewählt. Die Beisitzer Carsten Becker, Sascha Hippler, Albrecht Kauschat, Dr. Ann-Stephane Schäfer und Sascha Schermert komplettieren den Vorstand. Neuer und alter Mitgliederbeauftragter bleibt Stefan Best.

In dem Schlusswort machte Stefan Best auf den nächsten Ortsbegang in der Weststadt aufmerksam und kündigte für das nächste Jahr eine Bürgerumfrage an, bei der zu unterschiedlichen Kommunalpolitischen Themen Fragebögen verteilt werden sollen.

Der neue Vorstand der CDU Limburg-Kernstadt (v.l.n.r.): Sascha Hippler, Carsten Becker, Sascha Schermert, Regine Eschenweck, Stadtverbandsvorsitzender Christian Wendel, Richard Eisenbach und Stefan Best. Es fehlen Dr. Ann-Stephane Schäfer und Albrecht Kauschat. Foto: Privat

CDU besichtigt Globus

„Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie Globus es schafft, innovative Konzepte neu einzuführen und gleichzeitig den Kundenkontakt in den Vordergrund zu stellen“, bilanzierte CDU-Kernstadt Vorsitzender Stefan Best den Firmenbesuch. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „CDU vor Ort“ besuchte die CDU Limburg das Familienunternehmen mit 300 Angestellten und wurde über zwei Stunden vom Geschäftsführer, Kurt Piroth, durch den Markt geführt.

Den Globus Markt gibt es seit 2013 in Limburg. Seit dieser Zeit hat sich der Markt weiterentwickelt und wird sich auch in Zukunft weiterentwickeln. Herr Piroth führte die CDU durch die hauseigene Bäckerei und Metzgerei und wies hierbei auch auf die Weiterbildungsmaßnahmen von Globus hin. Beeindruckt zeigten sich die Besucher von der großen Auswahl von über 800 Wein- und 200 Whiskysorten. Gerade beim Thema Whisky wird der regionale Bezug zu Limburg, der Stadt der Whisky-Messe, deutlich.

„Scan&Go“ – das neue Verfahren, bei dem der Kunden die Waren direkt beim Einkauf einscannt und dann an der Kasse nur noch bezahlt, wird im Limburger Markt sehr gut angenommen. „Scan&Go funktioniert bei uns im Markt sehr gut“, so Herr Piroth. Dieses Verfahren soll den Einkauf vereinfachen und dem Kunden vor allem Zeit sparen. Der Kunde steht bei Globus im Fokus, was sich auch durch die vielen Auszeichnungen im aktuellen Kundenmonitor 2019 widerspiegelt.

Abgeschlossen wurde die Besichtigung durch einen Gedankenaustausch zu aktuellen Herausforderungen, welche das Internet und geändertes Konsumverhalten mit sich bringen. „In zwanzig Jahren lachen wir vermutlich über die aktuellen Trends – vor zwanzig Jahren konnte sich aber auch niemand vorstellen, was heutzutage mit Smartphones alles möglich ist“, so Stefan Best. Kurt Piroth blickt optimistisch in die Zukunft: „Globus stellt sich diesen Herausforderungen und wir arbeiten ständig an neue Ideen“.

v.l.n.r. Geschäftsführer Kurt Piroth mit Mitgliedern der CDU Limburg vor der hauseigenen Bäckerei

Limburg braucht den neuen Neumarkt!

Die CDU-Stadtverordnetenfraktion spricht sich eindeutig für die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Neugestaltung des Neumarktes aus.

In Zeiten des Onlinehandels kann die Innenstadt nach Auffassung der Limburger CDU nur dann attraktiv bleiben, wenn die Aufenthaltsqualität spürbar gesteigert wird, wenn also die Menschen weiterhin gern in die Innenstadt kommen. Dazu der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Christopher Dietz: „Dabei spielt der neue Neumarkt eine herausgehobene Rolle. Ihn wollen wir zum pulsierenden Herz unserer Stadt machen, wo sich Menschen – ob junge oder alte, Säcker oder Touristen – gerne zusammenfinden. In der Form, in der der Platz jetzt ist, ohne Qualität und Flair, kann er nicht bleiben.“

Wie es in der Mitteilung der Christdemokraten heißt, soll der Neumarkt in Zukunft ein beliebter Platz als Scharnier zwischen Neu- und Altstadt sein, der zum Verweilen einlädt, der über ausreichend Sitzgelegenheiten, spannende Spielmöglichkeiten und ein attraktives Wasserspiel verfügt. Gleichzeitig müssten die Pavillons erneuert werden und eine behindertengerechte WC-Anlage zur Verfügung stehen.

Entscheidend ist für die CDU zudem, dass der Wochenmarkt in seiner bisherigen Form fortbestehe, der Weihnachtsmarkt sich weiterentwickeln könne und die beliebten Feste wie die Summer Games und das Weinfest erhalten blieben. Auch neue Veranstaltungsformen aus dem Kultur- und Freizeitbereich müssten in Zukunft auf dem Neumarkt möglich sein.

Dass die Platanen dem Konzept der Stadtverwaltung zufolge weichen müssen, verteidigt die CDU. Dazu der Ortsverbandsvorsitzende Stefan Best: „Wir ersetzen die 20 Platanen durch 16 besser geeignete Bäume, die dem Neumarkt zukünftig im Sommer ein besseres Mikroklima und einen echten Schattenwurf verschaffen.“ Wollte man den Platanen den für ihr Wachstum notwendigen Platz von rund sechs Metern rund um den Stamm einräumen, müssten erhebliche Flächen entsiegelt werden. In der Konsequenz bedeutete dies, unüberbrückbare Nutzungs- und Platzkonflikte zu erzeugen: Die beliebten Festivitäten auf dem Neumarkt müssten zwangsläufig deutlich verkleinert werden, und attraktive neue Veranstaltungen mit einem gewissen Platzbedarf könnten erst gar nicht ins Programm genommen werden.

Eine dringende Erneuerung benötigt nach Angaben der CDU auch die Veranstaltungstechnik, die noch auf dem Stand der 1970er Jahre ist. Sie muss anlässlich der Events aufwändig ergänzt werden, denn weder die Strom- noch die Wasserversorgung seien ausreichend dimensioniert. Dies koste – und zwar jedes Mal, wenn Wochenmarkt, Weinfest, Summer Games und der Christkindlmarkt anstehen – Zeit und viel Geld. Eine wirkliche moderne Veranstaltungstechnik mit entsprechenden unterirdischen Kabelkanälen zu installieren, verhindere aber das Wurzelwerk der Platanen. Dies sei ein weiterer Grund, den bisherigen Baumbestand durch besser geeignete Bäume zu ersetzen.

Dr. Dietz und Best abschließend: „Momentan geht es Limburg noch vergleichsweise gut. Damit dies so bleibt, muss die Kommunalpolitik ihrer Verantwortung nachkommen und unsere Innenstadt endlich mit einem neuen Neumarkt aufwerten. Wir möchten, dass sich die Menschen im Herzen Limburgs wohlfühlen – außerdem brauchen unser Einzelhandel und die Gastronomie einen regen Publikumsverkehr, um die nötigen Einnahmen zu erzielen. Nach mehr als acht Jahren des Diskutierens und Planens haben die Bürger ein Anrecht, dass nun endlich entschieden und umgesetzt wird.“

CDU für mehr Anwohnerparken in der Kernstadt

Die CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung und der Ortsverband der Christdemokraten möchten erreichen, dass in der Limburger Kernstadt mehr Anwohnerparkzonen ausgewiesen werden. Dazu soll der Magistrat Straßen(züge) in der Kernstadt auflisten, in denen die Ausdehnung existierender bzw. Ausweisung neuer Anwohnerparkzonen notwendig und rechtlich möglich ist. Einen entsprechenden Antrag haben die Christdemokraten auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Stadtparlamentes setzen lassen.

Hintergrund der CDU-Initiative sei, dass der Parkdruck in der Kernstadt immer weiter zunehme. Das gelte nicht nur für die Innenstadt und die innenstadtnahen Bereiche, sondern auch für weiter außerhalb liegende Teile der Weststadt, der Brückenvorstadt und der Südstadt. Die Nachverdichtung der Wohngebiete in Form des sich immer weiter ausbreitenden mehrgeschossigen Wohnungsbaus sorge ebenso für ein erhöhtes PKW-Aufkommen wie die in der Kernstadt konzentrierte Existenz von Schulen, Arztpraxen und Behörden, die teilweise eine erhebliche Parkplatznachfrage auslösten. Das Ergebnis dieser Entwicklung ist laut Dr. Christopher Dietz, CDU-Fraktionsvorsitzender, nicht hinnehmbar: „Vielen Bewohnern der Kernstadt, die über keine eigene Parkmöglichkeit auf dem eigenen Grundstück verfügen, fällt es zunehmend schwer, nach der Arbeit oder dem Einkaufen einen Parkplatz in zumutbarer Entfernung zu ihrer Wohnung zu finden.“

Anwohnerparkzonen könnten hier Abhilfe schaffen. Wo genau diese notwendig und sinnvoll sind, soll der Magistrat den Stadtverordneten mitteilen. Gleichzeitig möchte der CDU-Ortsverband Limburg-Kernstadt mit den Bürgern in besonders betroffenen Bereichen der Kernstadt ins Gespräch kommen, um deren Perspektive auf das Problem kennenzulernen. Der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Limburg-Kernstadt, Stefan Best, kündigte für die kommenden Monate entsprechende Vor-Ort-Termine und Bürgergespräche an.

 

CDU für Kinder- und Jugendparlament in Limburg

Die CDU-Fraktion in der Limburger Stadtverordnetenversammlung macht sich für die Einrichtung eines Kinder- und Jugendparlamentes stark. Die Christdemokraten sehen darin eine Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen eine stetige und nachhaltige politische Repräsentanz und damit Formate des Mitredens und Mitentscheidens zu verschaffen. So böten sich auch in Limburg beispielsweise Möglichkeiten des projekt- und aktionsbezogenen Arbeitens ebenso wie des Antrags- und Rederechts im Ausschuss für Jugend und Soziales an. Hiermit hätten allein in Hessen bereits annähernd 20 Kommunen gute Erfahrungen sammeln können. Die CDU möchte dabei alle Möglichkeiten ausschöpfen, die die Hessische Gemeindeordnung für solche Gremien bietet.

Fraktionsvorsitzender Dr. Christopher Dietz zum Hintergrund der CDU-Initiative: „Die jüngere Generation als solche ist weder unpolitisch noch desinteressiert. Das zeigt – bei allen Überspitztheiten – das Engagement vieler Jugendlicher für den Klimaschutz. Wir möchten für Limburg ein Format schaffen, in dem aus jugendlichem Idealismus konkrete Aktivitäten entstehen können. Viel zu oft nimmt die Kommunalpolitik die Ansichten und Meinungen der jüngeren Generation nur unzureichend auf – außerdem fehlt es an beständigem Austausch und Dialog gerade mit Heranwachsenden, die noch nicht wählen dürfen. Das muss sich ändern.“

Die Frage, in welcher Form nun Heranwachsende, die noch nicht wählbar sind oder wählen gehen dürfen, ihre Ideen, Vorstellungen und Forderungen in die kommunalpolitischen Debatten und Beschlüsse einbringen können, hätten die städtischen Gremien mehrfach andiskutiert, aber nie klar beantwortet. Mit dem von der CDU beantragten Kinder- und Jugendparlament solle nun ein konkreter Schritt hin zu mehr Partizipation junger Menschen gegangen werden.

Hierzu sei die Bereitschaft möglichst aller Fraktionen, sich den Vertretern eines Kinder- und Jugendparlaments und deren Anliegen ohne Vorbehalte zu öffnen, wertvoll und sogar unabdingbar. Nur so könne die Idee, Kinder- und Jugendthemen von den Betroffenen selbst formulieren und einbringen zu lassen, mit Leben gefüllt werden.

Nicht zuletzt verbindet die CDU-Fraktion mit einer interessanten und vielseitigen Arbeit eines solchen Parlaments die Hoffnung, dass die Beteiligten Freude an der politischen Arbeit empfinden und sich womöglich inspirieren lassen, perspektivisch einen Wechsel in die klassische Kommunalpolitik zu vollziehen, oder andernorts gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.