Aktuelles CDU Fraktion Limburg

CDU stimmt mehrheitlich für Rathausverlagerung

Die CDU-Stadtverordneten werden mehrheitlich für eine Teilverlagerung städtischer Dienststellen in das Verwaltungsgebäude 2 (VG 2) des ehemaligen Mundipharma-Komplexes stimmen. Das ist das Ergebnis einer weiteren Sondersitzung der Fraktion am Freitagnachmittag.

Dazu der Fraktionsvorsitzende Dr. Christopher Dietz: „Wir haben uns über Monate intensiv mit der komplexen und sehr anspruchsvollen Materie beschäftigt, politische und fachliche Argumente ausgetauscht, mit Experten diskutiert. Abschließend sind wir mehrheitlich zu dem Ergebnis gekommen, dass die Chancen des historischen Vorhabens deutlich größer sind als die Risiken.“ Die Möglichkeit, die Raumprobleme der Verwaltung auf einen Schlag und auch längerfristig zu vertretbaren Kosten zu lösen, dürfe man nicht ungenutzt verstreichen lassen. Die angestrebte Zusammenarbeit mit dem Bistum sowie Fidelio Healthcare sorge nicht nur für langfristige Planbarkeit, sondern auch für mindestens 100 Pharma-Arbeitsplätze am Standort Limburg. Gleichzeitig böte die Aufgabe des „Neuen Rathauses“ an der Pusteblume neue Optionen für die Innenstadtentwicklung. „Gerade die Tatsache, dass mit der Ansiedlung von Fidelio und der Reinvestition des Verkaufserlöses der Standort Limburg maßgeblich gestärkt und zumindest ein erheblicher Teil der früheren Mundipharma-Mitarbeiter weiterbeschäftigt werden kann, ist eine sehr gute Botschaft für unsere Stadt“, so Dietz.

Das bedeute jedoch nicht, dass man die Bedenken vieler Bürger, die sich auch in einem offenen Brief niedergeschlagen hatten, ignoriere. „Die emotionale Schlagkraft der Aussage ‚Das Rathaus gehört in die Innenstadt‘ ist nicht zu verleugnen“, so die Christdemokraten in ihrer Mitteilung. Dem stehe allerdings gegenüber, dass die Stadtverwaltung mit dem Schloss (Stadtarchiv), dem Historischen Rathaus (Kunstsammlungen), dem Brüderhaus (Standesamt), der Bahnmeisterei (Ordnungsamt) und nicht zuletzt dem Alten Rathaus gegenüber Karstadt weiterhin massiv in der Innenstadt präsent sei. Und das zukünftig auch mit deutlich besserem Service, sobald das Bürgerbüro im Alten Rathaus eröffnet habe.

Dennoch müsse nun das Augenmerk der Stadtpolitik noch stärker der Innenstadt gelten. Die Digitalisierung verändere das Arbeits-, Konsum- und Freizeitverhalten der Menschen derart grundlegend, dass gerade die Innenstädte mit der dort üblichen Dominanz des stationären Einzelhandels vor einem gewaltigen Umbruch stünden, der auch an Limburg nicht spurlos vorübergehen werde. In einer solchen Situation den Standort Innenstadt teilweise aufzugeben, ist nach Meinung der CDU-Fraktion nur dann vertretbar, wenn mögliche negativen Effekte des Wegzugs mindestens ausgeglichen werden. Deshalb werde man Bürgermeister Dr. Marius Hahn an seiner Ankündigung messen, am Noch-Standort des Neuen Rathauses könne womöglich ein Hotel errichtet werden.

Und schlussendlich fordern die Christdemokraten auch eine schnellere und entschiedenere Gangart in Sachen Neumarkt. Wenn die Ergebnisse des beschlossenen Ideenwettbewerbes vorlägen, müssten alle Beteiligten an einen Tisch gebracht und endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden. Dazu sei dringend erforderlich, dass der Bürgermeister seine Zurückhaltung in dieser Angelegenheit aufgebe und ein tragfähiges Konzept vorlege, das den Neumarkt zu einem lebendigen Stadtplatz im Herzen Limburgs weiterentwickle.

Foto: Stadtverwaltung Limburg

Zentrum für Chormusik in Limburg halten, Römer 2-4-6 weiterentwickeln!

Kürzlich hat der Vorstand der CDU Limburg gemeinsam mit Mitgliedern der CDU-Stadtverordnetenfraktion und der CDU-Ortsbeiratsfraktion das Deutsche Zentrum für Chormusik im Römer 2-4-6 besucht.

Der Leiter, Manfred Bender, hat neben einer kleinen Führung und Einweisung in das Chorarchiv auf die Historie des Zentrums sowie die Einzigartigkeit desselben hingewiesen. Viele Chorleiter aus dem In- und Ausland besuchen das Zentrum und somit auch Limburg. Da das Chorarchiv immer größer wird, ist jedoch ein neuer Standort nötig, denn das älteste Gebäude Limburgs bietet nicht genug Stellplatz. Gleichzeitig wurden im Februar diesen Jahres die Mietverträge bis zum Ende des Jahres 2019 gekündigt, d.h. bis zu diesem Zeitpunkt wird ein neuer Standort für die Chormusik benötigt.

“Die CDU Limburg-Kernstadt würdigt das große Engagement des Zentrum für Chormusik und unterstützt die Forderung nach dem Verbleib in der Limburger Kernstadt”, so der CDU Vorsitzende Stefan Best. Unterstützung findet er bei dem Vorsitzenden der Fraktion, Dr. Christopher Dietz, der hier auch die Stadt in der Pflicht sieht, bei der Suche nach einer geeigneten Immobilie zu unterstützen. “Das Zentrum und Hr. Bender verdienen hier unsere Unterstützung!”, so Dietz.

Gleichzeitig halten die Christdemokraten aber auch an den Forderungen nach einem neuen Nutzungskonzept des Gebäudes fest. “Der Römer 2-4-6 ist das bedeutendste Fachwerkgebäude in Limburg – die Etablierung eines Museums für Fachwerkgeschichte oder Stadtsanierung in den Räumlichkeiten würde dem Stellenwert des Gebäudes entsprechen”, so Best weiter.

Die CDU ist optimistisch, daß sowohl der Verbleib des Zentrum für Chormusik in Limburg als auch eine neue Nutzung des Römer 2-4-6 möglich ist!

CDU: Baurecht für B8-Umgehung Lindenholzhausen schaffen!

Die Limburger CDU-Stadtverordnetenfraktion fordert in einem Antrag in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung die zügige Schaffung des Baurechts für die B8-Umgehung Lindenholzhausen durch die Aufstellung eines Bebauungsplanes. Nachdem erkennbar ist, dass es der hessischen Straßenbauverwaltung derzeit an Personal fehlt, um eine „Baugenehmigung“ durch eine Planfeststellung zu erreichen, möchten die Christdemokraten die Verfahren erheblich beschleunigen und fordern, dass die Stadt die Planung nun selbst in die Hand nimmt. „Kaum eine Umgehungsstraße ist so notwendig und so unumstritten wie die für Lindenholzhausen“, erklärte Fraktionsvorsitzender Dr. Christopher Dietz. „Für die Bürger, besonders die Anwohner, ist der Zustand dort längst unerträglich geworden. Das schätzt auch der Bund so ein, denn er hat die Umgehung in den sogenannten vordringlichen Bedarf im Bundesverkehrswegeplan eingestuft.“

Die Schaffung des Baurechts durch Bauleitplanung ist nach Angaben von Dr. Dietz eine durch den Gesetzgeber zugelassene Möglichkeit. Die Stadt Limburg habe dieses Verfahren gemeinsam mit der Gemeinde Beselich unter den Bürgermeistern Martin Richard und Martin Rudersdorf bereits erfolgreich beim Ausbau der B 49 zwischen Ahlbach und Obertiefenbach angewandt, Beselich auch für eine Umgehungsstraße. Daher beantragen die Christdemokraten in ihrem Antrag zunächst einen Grundsatzbeschluss der Stadtverordnetenversammlung für dieses Verfahren. Außerdem soll der Magistrat gebeten werden, Aufstellungsbeschlüsse für die erforderliche Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung eines Bebauungsplanes vorzubereiten.

Wie Ortsvorsteherin Barbara Bäcker erläutert, sei die Verkehrsbelastung der Ortsdurchfahrt seit Jahren konstant zu hoch. Das Verkehrsaufkommen sorge nicht nur für zahlreiche Staus, sondern gefährde auch durch die Emission von Lärm und Schadstoffen in erheblichem Maß die Gesundheit der dort wohnenden Menschen. Hinzu kämen anlässlich von Unfällen auf der Autobahn A 3 enorme Ausweichverkehre, die den innerörtlichen Verkehr häufig zusammenbrechen ließen. Nach dem Bau der Umgehung Bad Camberg könne sich die Situation weiter verschärfen. „Deswegen unterstützt auch die CDU Lindenholzhausen ausdrücklich den Antrag, um die schnellstmögliche Form der Baurechtschaffung zu erreichen.“

Dies ist nach Auffassung von Dr. Dietz die bereits bewährte Bauleitplanung. Da die Stadtverordnetenversammlung auf Antrag der CDU bereits ausreichend Planungsmittel in den Haushaltsplan eingestellt habe, könnten auch umgehend nach den Aufstellungsbeschlüssen – soweit erforderlich – Fachplaner beauftragt werden. Nach allgemeinen Erfahrungen bei der Umsetzung von Maßnahmen des Bundesverkehrswegeplanes stehe meist ausreichend Geld für eine Realisierung zur Verfügung, es fehle jedoch oft das Baurecht. Daher streben die Christdemokraten die schnelle Schaffung des Baurechts an, damit sich schnellstmöglich die Straßenplanung durch das Land anschließen und der Bund die Maßnahme finanzieren könne.

 

“Schlossgarten”: CDU unterstützt Stadtverwaltung

In der vergangenen Woche gab es eine heftige Onlinediskussion über die Weiterentwicklung des sogenannten Schlossgartens, an der sich viele Bürger beteiligt haben. Der “Schlossgarten” befindet sich zwischen dem Schloss und dem Weg “Mühlberg” sowie dem Kindergarten “St. Nikolaus” am Huttig.

Leider ist durch Fehlinformationen der Eindruck entstanden, die Stadtverwaltung wolle hier ohne Sinn und Verstand ein gewachsenes Biotop dem Erdboden gleichmachen. Ganz im Gegenteil: Der Bereich soll erst durch die geplanten Maßnahmen sein ganzes Potenzial als innerstädtische Grünanlage entfalten. Hier soll nämlich, angelehnt an die dortige historische Gartensituation aus vergangenen Zeiten, ein naturnaher Kräutergarten entstehen, der (zum ersten Mal seit langem) auch für die Allgemeinheit zugänglich wäre. Dass dies zu einer ökologischen Aufwertung des Areals führen würde, sieht ausdrücklich auch der Naturschutzbund so, der sich in einer Stellungnahme positiv zu dem Vorhaben geäußert hat.

Die Maßnahme ist seit langem bekannt, mit allen maßgeblichen Entscheidungsträgern und Gremien abgestimmt und findet parteiübergreifend Unterstützung. Dennoch hat die gezielte Desinformationskampagne eines Nachbarn des Areals dazu geführt, dass die notwendigen Rodungsarbeiten zuerst abgebrochen werden mussten und dann nur unter massivem Polizeischutz stattfinden konnten. Dadurch sind dem Steuerzahler Kosten in deutlich vierstelliger Höhe entstanden. Zudem wurden Mitarbeiter der Stadtverwaltung insbesondere auf Facebook, teils unter Nennung ihres vollen Namens, mit Unterstellungen und Beleidigungen überzogen.

Wir bedauern es sehr, dass eine Onlinekampagne die demokratische Diskussionskultur in unserer Stadt zu vergiften droht und erklären uns solidarisch mit den Bediensteten im Rathaus, die zum allergrößten Teil einen super Job machen und es nicht verdient haben, von Online-Heckenschützen mit Spott und Häme überzogen zu werden.

Wir danken Bürgermeister Dr. Marius Hahn und dem Ersten Stadtrat Michael Stanke für die konsequente Durchführung des Vorhabens, an dessen Ende ein schöner Schlossgarten nicht nur allen Limburgern, sondern auch vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten offen stehen wird.

 

Große Resonanz auf Weihnachtsaktion

Gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch wünschte die CDU-Limburg am vergangenen Samstag in der Limburger Innenstadt. 1.500 Weihnachtsgrüße verteilten die CDUler, darunter der Kreisvorsitzende Andreas Hofmeister und Limburgs CDU-Chef Christian Wendel sowie der der neue Limburger JU-Vorsitzende Nils Hofmann. Viele Passanten nutzten insbesondere die Möglichkeit, mit dem designierten Landratskandidaten Michael Köberle ins Gespräch zu kommen.

 

V.l.n.r: JU-Vorsitzender Nils Hofmann, Dominik Greim, CDU-Vorsitzender Christian Wendel, Landtagsabgeordneter Andreas Hofmeister, Landratskandidat Michael Köberle, Katja Fleger

“Limburgs Herz Profil geben…”

… wollen wir. Deshalb hat die CDU nun ein detalliertes Konzept für die weitere Diskussion über den Neumarkt vorgelegt. Wir sind der Meinung, dass der Neumarkt endlich ein liebens- und lebenswerter Stadtplatz im Herzen Limburgs werden muss – statt wie bisher bloß eine Betoneinöde mit ein paar Parkplätzen drauf zu sein. Aber: Die Patienten der Arztpraxen sollen weiter mit dem Auto dorthin gelangen können.

Deshalb enthält unser Vorschlag viel Platz für Spiel&Spaß, Kultur, Gastronomie und einfach zum Verweilen. Unsere Vision ist ein Treffpunkt mitten in der City, der für Limburger und Gäste gleichermaßen zum Anziehungspunkt wird. Wenn es uns gelingt, diese Vision zu verwirklichen, werden alle davon profitieren können – Einzelhändler, Anwohner, Besucher und nicht zuletzt Familien mit Kindern.

Wichtig ist uns dabei. Es handelt sich um einen Diskussionsvorschlag, den wir möglichst breit diskutieren möchten. Unser Konzept soll nicht das Ende, sondern der Anfang der Diskussion sein.

CDU im Gespräch mit der Feuerwehr Limburg

Auf Initiative des CDU Ortsverbandes Limburg – Kernstadt besuchten die Mitglieder der CDU-Stadtverordnetenfraktion, der -Ortsbreiratsfaktion und des -Vorstandes die Feuerwehr Limburg, um sich ein eigenes Bild über die aktuelle Lage der Limburger Feuerwehr zu machen.


Stellungnahme von Dr. Christopher Dietz zum Campingplatz

Aufgrund der mangelhaften Berichterstattung der Nassauische Neue Presse (NNP) vom 22.06.2017 über den Campingplatz möchten wir die nachfolgende Stellungnahme unseres Fraktionsvorsitzenden Dr. Christopher Dietz veröffentlichen. Den zugrundeliegenden Bericht der NNP finden Sie hier.


CDU zu Besuch beim TuS Staffel

Sehr viel Neues erfahren über einen außerordentlich aktiven Verein haben Mitglieder der CDU am vergangenen Freitag in Staffel, als sie den TuS besuchten und sich über dessen derzeitige Situation und angedachte Entwicklung informieren ließen.

CDU: “Gut, dass die Blechwarenfabrik in Limburg bleibt!”

Man sieht den Neubau der Blechwarenfabrik von der B49 aus rapide wachsen: der Umzug des altehrwürdigen Unternehmens von seinem Traditionsstandort zwischen Diezer Straße und Bahngelände ins Offheimer Gewerbegebiet ist nur noch eine Frage der Zeit. Davon konnte sich die Limburger CDU-Fraktion überzeugen, die sich vor Ort von der Geschäftsleitung über den aktuellen Stand des Bauprojektes und die Perspektiven der Blechwarenfabrik am Standort Limburg informieren ließ. Wir sind froh, dass es Alt-Bürgermeister Martin Richard mit einer seiner letzten Amtshandlungen gelungen ist, die potenziell abwanderungsbereite Blechwarenfabrik und damit zahlreiche Arbeits- und Ausbildungsplätze an ihrem angestammten Standort – das ist seit der Firmengründung im 19. Jahrhundert Limburg – zu halten!